Ein wichtiges Instrument im Wettbewerb

Patentüberwachung oder -monotoring

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Die Patentüberwachung ist ein wichtiges Werkzeug für Unternehmen, um stets einen aktuellen Überblick über die Schutzrechte der Wettbewerber zu behalten.

Zu einem professionellen Patentmanagement gehört es, die Schutzrechtsanmeldungen der Wettbewerber zu überwachen. Dies betrifft bekannte Schutzrechte, deren Status sich verändern kann, genauso wie Neuveröffentlichungen von Schutzrechten nach vorgegebenen Kriterien. Durch die Erlangung rechtzeitiger Information über neu veröffentlichte Anmeldungen oder Veränderungen, ist eine geeignete Reaktion möglich. Auch kann man mit einer Patentüberwachung feststellen, in welche Richtung die Entwicklungstätigkeit in einem bestimmten Gebiet voranschreitet.

3 verschiedene Arten der Überwachung

Existieren nur wenige relevante Wettbewerber, ist eine Namensüberwachung in den meisten Fällen das geeignete Instrument. Im Rahmen einer solchen Überwachung können die Namen von Anmeldern oder auch von Erfindern überwacht werden, und zwar unabhängig von dem technischen Gebiet, auf dem die Anmelder oder Erfinder ihre Erfindungen machen. Das Ergebnis der Überwachung kann wöchentlich, monatlich oder auch quartalsweise bereitgestellt werden.

Ist die Anzahl der Wettbewerber zu groß, um ausschließlich eine Namensüberwachung durchzuführen, besteht die Möglichkeit der Überwachung bestimmter technischer Gebiete (sog. Technologiefeldüberwachung). Hierzu bemüht man sich üblicherweise der internationalen Patentklassifikation (IPC), mit der bedarfsgerecht das gewünschte technische Gebiet herausgearbeitet werden kann, um so maßgeschneiderte Ergebnisse zu erzielen. Die Überwachung nach IPC ist die am häufigsten gewählte Art der Patentüberwachung.

Die Rechts- oder Verfahrensstandsüberwachung ist eine Möglichkeit, über den Status von bereits bekannt gewordenen Schutzrechtsanmeldungen informiert zu werden. Im Rahmen einer solchen Überwachung werden alle wesentlichen Änderungen mitgeteilt, bspw. die Stellung eines Prüfungsantrags, das Absetzen eines Prüfungsbescheids, die Ankündigung einer Patenterteilung usw. Und auch das Erlöschen von Schutzrechten wird mitgeteilt. Folglich kann ein lückenloses Bild über den Lauf des Verfahrens von Schutzrechtsanmeldungen erlangt werden.

Eine Kombination der verschiedenen Arten der Überwachung ist ebenfalls möglich. Auch ist es möglich, eine Überwachung im Nicht-Patentliteraturbereich durchzuführen. Mit Hilfe der Patentüberwachung lassen sich Überraschungen vermeiden, was zu einer erheblichen Risikominimierung beiträgt.

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