04.11.2019

Ab 2020 profitieren Hausbesitzer

Neues Förderprogramm für Gebäudesanierung

© Tinnakorn - stock.adobe

Um die Klimaziele zu erreichen, hat die Bundesregierung ein neues Förderprogramm für die energetische Sanierung von Gebäuden auf den Weg gebracht. Wer zum Beispiel Decken und Wände dämmt, die Heizungsanlage austauscht oder neue Fenster einbaut, kann einen Steuerabzug von 20 Prozent bis zu einer Investitionssumme von 200.000 Euro geltend machen. Von diesen Steuerbegünstigungen profitieren Immobilienbesitzer, die ihre Immobilie selbst nutzen.  
 
Die neuen Fördermaßnahmen gelten befristet vom 1.1.2020 bis 31.12.2029. Sie können nur für energetische Sanierungsmaßnahmen für selbstgenutzte Immobilien geltend gemacht werden, die mindestens zehn Jahre alt sind. Die steuerliche Förderung erfolgt als Steuerabzug in Höhe von 20 Prozent der Aufwendungen. Dadurch ist sie einkommens- und progressionsunabhängig und für alle Immobilienbesitzer gleich. Die maximale Investitionssumme beträgt 200.000 Euro. Die Maßnahmen können einzeln erfolgen und werden bis zu 40.000 Euro pro Objekt gefördert. Die Kosten können über drei Jahre lang in Abzug gebracht werden. Im Jahr des Abschlusses der energetischen Sanierungsmaßnahmen und im Folgejahr können als Steuerabzug sieben Prozent von maximal 14.000 Euro Investitionskosten geltend gemacht werden. Im zweiten Jahr sind sechs Prozent von maximal 12.000 Euro Investitionskosten abzugsfähig.

Laut KfW sind folgende Maßnahmen förderfähig:

  • Austausch einer Heizungsanlage,
  • Erneuerung der Fenster und Haustüren,
  • Wärmedämmung der Wände, Böden, des Daches,
  • Einbau von Systemen zur energetischen Verbrauchsoptimierung,
  • Erneuerung/Einbau von Anlagen zur Be- und Entlüftung.

Wichtig ist, dass Fachfirmen die Sanierungsmaßnahmen durchführen und den Abschluss der Arbeiten bescheinigen. Die Rechnungen müssen unbar bezahlt werden, um Schwarzarbeit zu verhindern.
Bund und Länder müssen sich noch im Detail abstimmen, damit die Förderfähigkeit ab 2020 beginnen kann.

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