Corona-notwendige Investitionen

Büro der Zukunft

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Die Corona-Krise hat die Art des Arbeitens in den deutschen Unternehmen stark verändert, vor allem in den Büros. Aktuellen Studien zufolge werden die Änderungen wie Homeoffice, Videokonferenzen und weitere Digitalisierung der Zusammenarbeit und Geschäftsprozesse auch bleiben, sich z. T. sogar noch verstärken. Die vor der Corona-Krise als New Work propagierten Bürolandschaften werden zum New Normal. Der Mittelstand muss daher nicht nur in die Digitalisierung von Produktion und Logistik investieren, sondern auch in seine Büros der Zukunft.

Trend Homeoffice

Nach einer Studie des Stuttgarter Fraunhofer Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Personalführung sehen 89 % der Befragten keine Nachteile in Homeoffices. Über 60 % der Führungskräfte haben ihre Vorurteile abgelegt. Auch die DAK hat in einer Befragung festgestellt, dass 77 % das Arbeiten im Homeoffice beibehalten möchten. Für Mitarbeitende liegen die Vorteile darin, dass sie produktiver sind und Arbeitswege entfallen. Auch Arbeitgeber sehen Vorteile. Denn neben den Personalkosten sind die Gebäudekosten der zweite große Kostenfaktor bei Büroarbeitern (rund 5.000 Euro pro Mitarbeiter und Jahr). Wenn z. B. 2 - 3 Tage Homeoffice Standard werden, können Büroflächen aufgegeben oder untervermietet werden. Auch gehen die Studien davon aus, dass die Reiskosten zukünftig sinken werden.

Investitionsbedarf

Die Umsetzung neuer Arbeitskonzepte erfordern aber zunächst auch Investitionen:

  • Ausstattung von Homeoffices: Zu Beginn der Corona-Krise musste es schnell gehen. Es wurde improvisiert und mobiles Arbeiten angeordnet. Der Begriff „mobiles Arbeiten“ wurde von Unternehmen bewusst gewählt, um zunächst eine teure rechtskonforme Ausstattung von Heimarbeitsplätzen zu vermeiden. Auf Dauer wird das jedoch nicht funktionieren, weil der Gesetzgeber und Betriebsräte das nicht akzeptieren werden. Arbeitsplätze zu Hause müssen dann unter den geltenden Regeln von Arbeits- und Datenschutz mit ergonomischen Büromöbeln, Rechnern und Software ausgestattet werden.
  • Umbau von Büros: Investitionen fallen aber auch beim Umbau von Bestandsimmobilien oder durch den Umzug in neue Büroräume an. Vor Corona waren bunte Großraumbüros wie im Silicon Valley in. Nun muss die Situation neu bewertet werden. Abstandsregeln müssen auch strukturell und innenarchitektonisch etabliert werden. Auch sind z. B. moderne Videokonferenzräume mit neuer Technik und kreative Treffpunkte für die Projektarbeit notwendig. Denn ohne persönliches Zusammenkommen werden Unternehmen auf Dauer ihr kreatives Potenzial verlieren.

Finanzierung von neuen Office-Konzepten

Finanzierungsbedarf ergibt sich, wenn Büroimmobilien den oben beschriebenen Bedarfen entsprechend neu gebaut oder umgebaut werden. Möbel, Computer, Videokonferenztechnik und Software sind weitere Investitionsfelder. Sprechen Sie bitte Ihre Kundenbetreuerinnen und Kundenbetreuer an. Wir erstellen für Sie maßgeschneiderte Finanzierungskonzepte.

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