Energiemanagement: Der nachhaltige Weg zu mehr Effizienz bei Energie und Kosten

Führt zu niedrigen Energiekosten: Energieeffzienz (Foto: Fotolia)

Im Sinne des nachhaltigen, umweltbewussten Handelns die Energieeffizienz steigern und den CO2-Ausstoß reduzieren, dadurch Kosten senken und die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen – welcher Unternehmer würde bei diesen Aussichten „nein“ sagen? Mit einem professionellen Energiemanagementsystem können solche Aussichten Wirklichkeit werden. Und das lohnt sich nicht nur für die „Großen“, auch kleinere und mittlere Unternehmen profitieren von Maßnahmen für mehr Energie-Effizienz. 

Energiemanagement im alltagssprachlichen Sinne betreibt heute eigentlich jeder. Seit Energiesparen zum „guten Ton“ gehört, wird der Begriff für das kontinuierlichen Verbessern der Energieeffizienz genutzt.  Energiemanagement im professionellen Sinne definiert das Gabler Wirtschaftslexikon zum Beispiel als „die Kombination aller Maßnahmen, die bei einer geforderten Leistung einen minimalen Energieeinsatz sicherstellen. Es bezieht sich auf Strukturen, Prozesse und Systeme sowie auf menschliche Verhaltensweisen und -änderungen.“* Das Ziel dabei ist die permanente Optimierung des Energieverbrauchs und somit auch der Energiekosten sowie die Inanspruchnahme von finanziellen Entlastungen. Daher lohnt sich die nachweisliche Einführung eines Energiemanagements neben einer Imageverbesserung oft schon nach weniger als einem Jahr auch finanziell. Der Energy Efficiency Award zeichnet Unternehmen für eine besonders gut umgesetzte Energieeffizienz aus und beweist, dass diese Maßnahmen den Unternehmenserfolg fördern. 

Energieaudit ist Pflicht

Generell müssen Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern sowie zusätzlich entweder einem erwirtschafteten Jahresumsatz von über 50 Mio. Euro oder einer Bilanzsumme von mehr als 43 Mio. Euro, alle vier Jahre ein Energieaudit nach DIN 16247-1 durchführen oder jährlich ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001 zertifizieren. Die genaue Feststellung der Auditpflicht gestaltet sich durch Beteiligungsstrukturen und anderen Faktoren wesentlich umfangreicher und muss individuell geprüft werden.

Energiemanagementsysteme lohnen sich

Für energieintensive Betriebe, die finanzielle Entlastungen von der Energie- und Stromsteuer gewährt haben möchten, gilt: Es muss ein nach DIN EN ISO 50001 zertifiziertes Energiemanagementsystem nachgewiesen werden. Dies gilt aber auch für kleinere und mittlere Unternehmen (KMU). Wenn sie Entlastungen nach Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung (SpaEfV) erhalten wollten, müssen sie ein Audit oder ein alternatives System nachweisen. Mit einem Energiemanagementsystem werden strategische Energieziele in einem Unternehmen definiert sowie Prozesse und Verfahren implementiert, die der Erreichung der Ziele dienen. Unternehmen, die zum Beispiel bereits ein anderes professionelles Managementsystem implementiert haben, profitieren bei der Einführung eines Energiemanagement-Systems häufig von bereits vorhandenen Strukturen. Doch auf für Unternehmen, die noch keine Vorerfahrungen besitzen, lohnt sich der Weg zu einem effizienteren Management von Energie. Über Erfahrungen zur Einführung tauschen sich Unternehmen in Energieeffizienznetzwerken aus. 

Ob und vor allem in welcher Form sich ein Energiemanagement für Ihr Unternehmen lohnt: Gern beraten wir Sie dazu. Über eine Mark-E Tochter (ADUG – Arbeits-, Daten-, Umwelt-, Gesundheitsschutz GmbH) können wir sämtliche Leistungen zur Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben erbringen, von der Einführung eines Energiemanagementsystem gemäß DIN EN ISO 50001 über Energieaudits nach DIN 16247 bis zu alternativen Systemen nach der Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung.

Selbstverständlich stehen wir auch zur Seite, wenn es um das Ausschöpfen entsprechender öffentlicher Fördermittel geht. Kontakt unter 02331 123 23 - 600  *Quelle: http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/energiemanagement.html

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