Regionales | Südwestfalen

Smart Water, Internet der Dinge

Dornbracht, Iserlohn

Die Angst vor disruptiven digitalen Technologien, die die eigene Branche bedrohen, treibt viele Mittelständler um. Dornbracht, ein Iserlohner Anbieter für hochwertige Küchen- und Bad-Armaturen, hat nicht gewartet, sondern mit Smart Water ein innovatives digitales Konzept entwickelt. Eine spannende Geschichte.

Matthias Dornbracht, der gemeinsam mit seinem Bruder Andreas die Aloys F. Dornbracht GmbH & Co. KG aus Iserlohn in Südwestfalen leitet, hat uns bei einem Besuch seines Unternehmens Einblicke in seine Gedankenwelt gewährt. Dornbracht stellt hochwertige und gut designte Armaturen für Bad und Küche her. Etwas ironisch und überspitzt meinte Matthias Dornbracht, dass sein Unternehmen im Prinzip nur einen Klumpen Messing in eine teure Küchen- und Badarmatur verwandelt. Das reicht seiner Meinung nach aber zukünftig nicht mehr aus. Er und sein Bruder Andreas, der bei Dornbracht für das Marketing verantwortlich ist, möchten unbedingt vermeiden, dass Branchenfremde eines Tages das „iPhone“ in ihrer Branche erfinden und Dornbracht als traditioneller Armaturenhersteller ins Abseits gerät.

Aus diesem Grund hat bei Dornbracht bereits vor Jahren ein kleines innovatives Team damit begonnen, das Konzept Smart Water zu entwickeln. Es besteht mittlerweile aus intelligenten, sensorgesteuerten Duschen und einer App, in der sich Kunden unterschiedliche Duschszenarien einstellen und herunterladen können. Wassermenge, Strahlintensität, Temperatur, Licht und Musik passen sich den individuellen Vorlieben der Nutzer an. Es gibt Duschprogramme wie Vitalize, Fitness, Beauty und Wellness. Mit Smart Water ist Dornbracht Branchenvorreiter, in der Zwischenzeit aber auch von den Großen kopiert.

Smart Water ist ein Best-Practice-Beispiel für das viel gerühmte Internet der Dinge (engl.: Internet of Things; IoT). Gemeint sind damit intelligente Geräte und Systemlösungen. Geräte, hier Duschen und Armaturen, werden mit Sensoren, Kameras und IP-Adressen ausgestattet, über Apps oder iPhone-ähnliche Steuergeräte bedient und über KI-basierte Software gesteuert. Die Daten werden in einer Cloud abgelegt.

Quelle: Persönliche Gespräche, https://www.dornbracht.com/de

Copyright Text: http://best-practice-digital.de

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