Regionales | Südwestfalen

Sedus Stoll AG, Geseke

Ergonomie und Design im Einklang

Corona hat das Homeoffice in den Brennpunkt gerückt. In Windeseile wurden provisorische Arbeitsplätze zu Hause eingerichtet. Nach der ersten Welle 2020 müssen nun aber ergonomische Aspekte in den Vordergrund rücken, wenn Homeoffice langfristig Bestand haben soll. Neben der Ergonomie darf aber auch das Design nicht zu kurz kommen. Büromöbelhersteller wie Sedus Stoll sind darauf spezialisiert.

Sedus Stoll

Der süddeutsche Büromöbelheresteller Sedus Stoll AG mit einem Standort in Geseke, an der Grenze von Ost- und Südwestfalen, ist 2002 aus dem Zusammenschluss mit der früheren Gesika Büromöbelwerk GmbH entstanden, die dann 2008 in Sedus Systems GmbH umbenannt wurde. Seitdem kann der ursprünglich reine Bürostuhlhersteller auch das komplette Büromöbelsortiment anbieten. In Geseke gibt es eine moderne Büromöbelfabrik und einen großen Showroom.

Design und Ergonomie

Design und Ergonomie bilden bei Sedus eine Einheit. In der Produktentwicklung arbeiten drei interne Designer und fallweise externe Impulsgeber. In den kreativen Prozess sind die Entwicklungsabteilung, Designer und Produktmanager eingebunden. Interdisziplinäre Teams sind ein wichtiger Erfolgsfaktor. Hinzu kommt, dass der gesamte Entwicklungsprozess voll digitalisiert ist. Sedus setzt schon seit vielen Jahren moderne 3-D-Software ein. Kleine Prototypen werden mit 3D-Druckern erstellt, größere mit einer CNC-Fräsmaschine. Erst nach umfassenden Tests und Qualitätsprüfungen kommen die Produkte auf den Markt.

Bürostühle müssen nicht nur gut aussehen, sondern auch nach den neuesten ergonomischen Erkenntnissen gestaltet sein. Deshalb arbeitet Sedus seit vielen Jahren mit Universitäten und Forschungseinrichtungen zusammen. Menschen sind für langes Sitzen nicht geschaffen. Sie sind von der Anlage her Bewegungsmenschen. Deshalb legt Sedus großen Wert darauf, dass Mitarbeitende ganzheitlich informiert werden. Langes Sitzen ist genauso schlecht wie langes Stehen. Häufige Positionswechsel und Bewegung zwischendurch tun dem Rücken gut. Bei der ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung müssen aber auch Faktoren wie Licht, Klima, Lärm und visuelle Belastungen berücksichtigt werden.

New Work

Corona hat die Digitalisierung und eine neue distanziertere Art des Arbeitens in den Brennpunkt gerückt. Vor der Krise noch angesagt war das Gegenteil. Unter dem Stichwort "New Work" wurden Büros immer bunter, offener und kreativer. Start-up-Flair war in. Man saß in Großraumbüros eng aufeinander. Gemütliche Lounge-Bereiche auf den Büroflächen wurden für Meetings oder zum informellen Austausch auch über Abteilungen und Hierarchien hinweg genutzt. Es bleibt abzuwarten, was davon in der neuen Normalität nach Corona übrig bleibt.

Info: https://www.sedus.com/de/

Copyright Text: www.best-practice-show.de

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